Archive for the 'Gedanken' Category

Dez 03 2009

zwotens tumblr

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Not In Portland macht es vor und ich mache es mit etwas verzögerung nach. nun also auch von mir noch ein tumblr: zwotens.tumblr.com, wie passend. warum? next years twitter, habe ich gehört, munkelt man, wer weiss das schon. ich glaube es liegt an meinem massiven output in letzter zeit, dass ich eine weitere plattform brauche. und es macht es kompliziert. eigentlich gar nicht. mal gucken, wie sich das entwickelt. noch jemand einen wave invite, hm?

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Sep 25 2009

sine qua non

Published by zwotens under Gedanken, Neulich, SickSadWorld

einfach mal drauf losschreiben. nicht ständig zwischen mehreren dokumenten hin-und herwechseln. keine quellen überprüfen. keine fußnoten, keine zitate. wie das land, so das jever. mal sagen wie es ist. eigene meinung propagieren. keine experten, keine fachliterartur. mal mehr als zwei sätze in der stunde schreiben. das weiße blatt in kürzerster zeit füllen. erfolge feiern. im flow sein. der kreativität freien lauf lassen. feststellen, dass man kann, wenn man will. nicht revidieren, nicht umschreiben, nicht umformulieren. sein. gut sein. so sein, wie es ist. uncensored. alles klein schreiben.

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Aug 04 2009

Gehirnmäßig

Published by zwotens under Gedanken, Neulich, SickSadWorld

dieses wort habe ich vor ein paar monaten aufgeschnappt. in berlin, alter (s.u.)! ich saß bei dem teuersten und süßesten eis (Häagen-Dazs), was ich bis dato gegessen habe. das eis war zwar unglaublich lecker, danach dachte ich allerdings, ich müsse mir zusätzliches insulin spritzen, um den berg an zucker bewältigen zu können. unglaubliches gemisch. aber durchaus lecker. während ich also in der sonne saß und einen vierstelligen kalorienbetrag in mich rein schaufelte, gehen zwei junge frauen mit einkaufstaschen an meinem gelage vorbei und ich vernehme diesen ausdruck. gehirnmäßig. im kontext:

Ich möchte heute auch noch was gehirnmäßiges machen, weist’de.

ich gehe stark davon aus, dass es dieser sprech ausdruck war, der es mir hat kalt den rücken hinunter laufen lassen und nicht mein nahezu zehn euro eisbecher.

ich kann der dame nur dringend empfehlen, auch mal wieder etwas gehirnmäßiges zu unternehmen. auch wenn die sonne scheint. auch wenn shopping eher “ihr ding” ist.

ich habe heute in summe über elf stunden fachbezogen gelesen. dachte, da sind vielleicht ein paar zeilen schreiben auch angebracht. auch wenn sie nicht fachbezogen sind. passt doch irgendwie zum thema.

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Jul 23 2009

The Girl Effect [Video]

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directgirls

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Jul 04 2009

Southside 2009 review

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southside 2009. nach einem festivallosen 2008, das gab es zuletzt 2001, endlich wieder gute live bands in entsprechendem ambiente genießen. nachdem das letzte festival 2007 camptechnisch einige unzufriedenheit hinterlies, war die motivation und das verlangen besonders hoch, dieses jahr ein echtes highlight werden zu lassen. und ich darf vorwegnehmen, das war es allemal! großes lob und dank noch mal an dieser stelle an alle, die dabei waren und mitlesen. sehr gute performance. es hat riesig spass gemacht.
los ging es traditionell am donnerstag. trotz ausreichend zeitpuffer in der planung, war diese bereits vor abfahrt nahzu hinfällig. zwei stunden später als geplant, konnten sich die sechs mannen dann von frankfurt aus in zwei voll gepackten autos auf die reise begeben. wer hätte gedacht, dass man für einen grill und bezahlbare kohle noch einmal einen umweg fahren muss? anyway, die stimmung war gut, das wetter auch, so sollte es bleiben.
die parksituation auf dem gelände am donnerstag noch sehr gut und den vorteil, zu einem camp dazustoßen zu können, sollte man nicht ausser acht lassen. beste lage, kurze wege, zu mindest zu den stages. drei bereits aufgebaute pavillions und ein camp mit bis zu 25 personen. #yeah. der rest des tages wurde selbstverständlich mit grillen verbracht und was so dazu gehört.
im zelt gefühte 35° C und erdachter sonnenschein lassen einen dann am morgen zu eher ungewöhnlichen zeiten aufstehen. der grill bereits angefacht, wurde ich zum brandmeister ernannt, während der rest vorräte holte. frisch gebrauter kaffee aus der erprobten kanne vom gaskocher in der linken, kühles aus der dose in der rechten, das grillgut am brutzeln und alle in freudiger erwartung um den dreifuß auf campingstühlen sitzend. so sollte ein festivalmorgen aussehen. wer schon mal ein festival mitgemacht hat weiss, wie die kommenden tage aussahen und wer der beschränkung auf das wesentliche nichts agbewinnen kann, der sollte es einfach einmal nachholen.
kommen wir also zu den bands.

Silversun Pickups. eine meiner favorites und wirklich das itüpfelchen, die festvialplanung weiter voran zu treiben. leider nur eine halbe stunde auftritt. die stimmung im zelt war sehr gut, der sound überraschend kraftvoll und klar. sie haben einen guten mix aus beiden alben gespielt und ich glaube sie haben sich auch über den regen zuspruch in der crowd gefreut. klasse auftritt, leider viel zu kurz, gerne wieder.

Fleet Foxes. als nächstes standen die Fleet Foxes auf dem programm, blue stage. nachdem sie ihren soundcheck teilwese (größtenteils?) selbst vorgenommen hatten, somit schon alle auf der bühne standen, ging es dann in einem fließenden übergang los. nach den motto, wir fangen dann jetzt einfach mal an. ich muss sagen, so ging nicht nur der anfang ein wenig unter, sondern ich hätte mir gewünscht, sie wären im zelt, der red stage aufgetreten. der funke wollte nicht so wirklich überspringen. die singles schien das publikum zu kennen, sonst war es eher ruhig. gefallen hat mir die tatsache, dass da vier männer einfach auch mal ohne große instrumentalische begleitung recht emotional gesungen haben. beachtenswert. sonst wirkten sie mir ihren karo-flanellhemden und den bärten, wie aus einer anderen zeit.

Fettes Brot. nur aus dem hintergrund und auch nur teilweise mitbekommen. werden die eigentlich von fred perry gesponsored? just a guess. ich würde mal sagen, stimmung für die massen. vielleicht nicht genug pegel gehabt.

Die Ärzte. meine aufmerksamkeit während des auftritts teilte sich die beste band der welt mit zwei weiblichen, nicht zu verachtenden tänzerinnen, der mülltonne, auf der diese standen und ein etwas orientierungsloser festivalbesucher aus den eigenen reihen, sowie das mal wieder völlig überlastete mobilfunknetz. sie sollen aber ganz gut gewesen sein, zu mindest laut zu diesem zeitpunkt nicht zu erreichenden, aber extra angereistem ärzte fan.

Nick Cave and The Bad Seeds. während westerland lief begaben wir uns dann wieder zur blue stage, um möglichst weit vorne zu sein, was auch gelang. ich muss sagen, für mich das highlight des festvials, vielleicht auch, weil ich nicht damit gerechnet hatte. dass herr cave eine echte rampensau sei war mir bekannt, die tracks, die ich bis dato kannte waren eher nicht so meins. aber die show und der sound waren einfach nur großartig. vom bass hatte der ganze körper was. ich weiss nicht, ob es daran lag, aber für zehn minuten wurde es ruhig, da die main PAs nach einem ausfall wieder neu gestartet werden mussten. der man im anzug mit leichtem schlag, hemd mit manschettenknöpfen und fast schulterlangem haar gab alles, inklusive airkicks und sprinteinlagen. “You are the man. No YOU are the man.” auch ein echtes highlight, Warren Ellis, der multi-instrumentalist in reihen der bad seeds. er erinnerte mich an eine mischung aus charles manson und john fruisciante und hat sich mächtig ins zeug gelegt. klasse.

zweiter tag. ich musste gerade erst einmal überlegen, warum wir keine bands am nachmittag gesehen haben. ich glaube es war der tag der parkplatz-session. ich sage nur, campstimmung.

Eagles Of Death Metal. habe ich gesehen. war auch ganz nett. mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

Disturbed. der alten zeiten wegen habe ich mich in das getümmel der gefühlten siebzehnjährigen gestellt. es war in etwa genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. nicht dass ich große moschpitt erfahrung hätte, aber es waren die größten leeren kreise die ich je gesehen habe. alles wich blitzartig zur seite und rießige freie flächen warteten auf die massen, die da kommen sollten. gefühlt würde ich sagen, hätten die sich schneller füllen sollen. um zu helfen, bin ich dann auch mal mit eingesprungen. inklusive wall of death. eine halbe stunde hat dann aber auch gereicht, schliesslich musste ich mal wieder stage wechseln.

Kings Of Leon. zweite mal Kings Of Leon. diesmal im dunkeln und mit lightshow, die mir ganz gut gefallen hat. mir gefallen sie nach wie vor, auch wenn sie “mainstream” geworden sind und sich textlich sicher hochwertiges material schreiben lässt. der wandel vom southern rock mit karohemden und langen bärten (das hatten wir doch schon mal) zu tighten jeans und komischen frisuren ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber ich will mir die herren ja anhören und nicht unbedingt sehen. closer fand ich richtig gut, in abstimmung mit der lightshow. sex on fire kannte dann wohl wirklich jeder. zu recht. letzte viertel stunde war mal wieder stage wechsel angesagt.

Nine Inch Nails. denn endlich sollte ich auch mal in den genuss kommen, trent reznor und seine mannen live zu erleben. tolle videowall KOL, aber herr reznor hat dann mit den ersten drei tracks einfach mal die hütte abgerissen. #yeah. eher minimalistisch gehaltene LED lights, aber bei weitem nicht langweilig. egal ob lederjacke oder black hoody, #awesome. wie erwartet waren hier eher die kopfnicker zu hause, als extatische tänzer, egal, war ohnehin spät. bite the hands that feed, zum abschluss hurt, only hat mir gefehlt, sonst klasse. keine zugabe, whatever, nach hurt kann man mit gutem gefühl nach hause gehen.

dritter tag. am sonntag waren wir dann doch wieder etwas früher auf dem gelände anzutreffen. nach drei tagen regen hatte man sich dazu entschlossen, stroh vor die blue stage zu kippen. keine schlechte entscheidung, die leute konnten sich hinlümmeln und gegenseitig bewerfen, geht besser als mit rindenmulch, wie vor zwei jahren.

Blood Red Shoes. es war zwar recht früh und hell, aber die beiden haben gut stimmung gemacht. steven ansell hat mächtig gas gegeben an den drumms, hat mir gefallen, im gegensatz zu den blondierten haaren, aber es geht um die musik, wie bereits bemerkt. die leute sind mitgegangen, guter auftritt für die uhrzeit.

Pixies. sagenhafte zehn minuten Pixies habe ich gesehen. zweite festival, bei dem ich bei ihrem auftritt unfreiwillig gegangen bin. dabei würde ich sie gerne mal richtig live sehen, und nicht nur aus der letzten reihe. aber die red stage verlangte ungeteilte aufmerksamkeit.

Lykke Li. großartiger auftritt. genau die richtige bühne. ich kann hier getrost auf den post von Not In Portland verweisen, inklusive klatschen, sogar über dem kopf, und wohoo brüllen, ich war dabei. ich hatte hohe erwartungen an den auftritt, war ich doch außergewöhnliche performance und eigenwillige tanzschritte von zahlreichen videos gewohnt. ich sollte nicht enttäuscht werden. schwarze leggins, schwarzes was-auch-immer-oberteil mit schwarzer federboa(?). #yeah dance, dance, dance. selten so mitgegangen.

Faith No More. diesen auftritt habe ich mehr oder weniger nur noch mitgenommen, letzte band, name natürlich bekannt, musikalisch eher weniger bis auf ein paar standards. daher eher emotionslos bis nüchtern stand ich dem ganzen auftritt gegenüber. den fans scheint es gefallen zu haben. das ist die hauptsache.

man kann sicherlich mehr auftritte auf einem festival mitnehmen, geplant waren meinerseits auf jeden fall ein paar mehr, aber ich habe nicht das gefühl etwas verpasst zu haben, dafür hatten wir einfach zu viel spass. das erste mal den montag danach erlebt. rocketboom zuschauern dürften die beiträge und bilder von Ruud Elmendorp bekannt sein. so in etwa, etwas kühler. unwirklich, bizarr, totale zerstörung mit gewisser faszination.

emotional höchst zufrieden, körperlich am ende, ohne viel kaffee hätte es auch der pflichtbewusste fahrer nicht geschafft.

ein paar stats zum abschluss:

pfandquote: 73,3 %

rentnerquote um 11 h auf den straßen tuttlingens: 90 % (gefühlt)

durchfahrt durch tuttlingen am montag gegen 11 h: 60 min

maximales fassungsvermögen der harnblase: 900 - 1500 ml

eintritt starken harndrangs bei männern: 350 - 750 ml

vorübergehender IQ des leiters der straßenmeisterei, bei der planung, die fahrbahnmarkierung auf den montag nach dem festival zu legen: < 80 (gefühlt)

längste verbrachte zeit am stück in gummistiefeln: 18 h

warme dusche um 3 h: priceless

5 tage festivalstimmung: priceless

note: tolle bilder vom festival gibt es bei stylespion .

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Mrz 15 2009

Mein neues Internet

Published by zwotens under Gedanken, Neulich, essen, web

lange zeit habe ich immer die gleichen sachen gelesen. hatte meine täglichen seiten, die ich angesurft habe und den rest im feed. als reader habe ich selbstverständlich opera genutzt. selbstverständlich. aber irgendwann war es dann doch nicht mehr so praktisch wie einst. bin ich früher davon ausgegangen, feeds nicht ordnen zu müssen, da ich ohnehin alles lesen werde was im feed ist, halte ich es heute doch für eine praktische angelegenheit. leider gab es auch immer wieder probleme mit embedded video. opera musste weichen. google reader stellt nun das mittel der wahl dar. ist man nicht immer an seinem rechner, möchte aber vollzugriff haben, muss ich den nutzen wohl nicht näher erläutern. das schnelle nachladen, alle aktuellen feeds in einer liste, tastennavigation, starred items und die schnelle verwaltung haben mich zudem überzeugt. nachteil, es wird geadded was das internet hergibt. lag ich lange zeit bei um die 80 feeds, sind es jetzt schon 136, mit mehr oder weniger output. ich komme hier schon kaum hinterher und scanne meist nur. ich frage mich, wie viel zeit leute brauchen, die an diese zahl noch eine null dran hängen.

aber auch neue kategorien sind dazu gekommen. derzeit erfreue ich mich an tollen food bildern und blogs. nicht das ich das nachkochen würde, aber toll aussehen tut es allemal und es gibt durchaus anstöße. der aufwand der hier betrieben wird erscheint mir besonders hoch, um die fotos zu machen. aber es lohnt sich. ich weiss nicht mal ob das reine nebenbeschäftigung ist oder durch werbung finanziert etc.

es gibt so wahnsinnig viele unterschiedliche, interessante und gute angebote, dass die beschränkung auf ein paar ausgewählte seiten schnell schwer fällt. man kann aber sicher nicht alles lesen oder auch nur ansehen. aber ich muss mehr experimentieren und zur not wieder löschen. die gewohnten internetpfade sind leicht ausgetreten. durch ein paar klicks lässt sich das tägliche angebot so drastisch ändern, dass man sich in einer anderen welt wiederfindet. das werde ich weiter nutzen und forcieren.

auch google mail hat einzug gehalten. opera ist nicht ersetzt, aber auch hier liegt der nutzen, nicht an den eigenen rechner gebunden zu sein, auf der hand. selbst twitter lässt sich über twittergadget in der sidebar integrieren (und ist besonders dann sinnvoll, wenn man keine admin rechte hat um ein widget zu installieren). auch der calendar findet in der sidebar platz und reicht für meine fünf termine durchaus.

after all, alles nicht neu, weder services noch erkenntnisse. aber neu in meiner onlinewelt. die, in der ich jeden tag ein paar stunden verbringe und die ich so gestalten kann, wie ich mir das vorstelle.

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Jan 27 2009

Headsetkauf

Published by zwotens under Gedanken, Neulich, SickSadWorld

ich habe heute ein headset gekauft. ich habe bereits eins, von logitech. dieses hier gehört somit auf die andere seite der leitung. es ist von okano. die genaue bezeichnung spare ich mir hier, da google nicht in der lage war dieses zu finden. somit gibt es das produkt auch eigentlich gar nicht. und eigentlich geht es auch gar nicht um solches. der erste praxistest ist übrigends erfolgreich bestanden. und für sage und schreibe 6,99eur kann man nicht viel erwarten oder falsch machen. es gibt auch von zu erst genannter marke bereits welche für 13,99eur. kann ich jetzt noch nichts zu sagen, ob sich der doppelte preis für einen lautstärkeregler am kabel gelohnt hätte.

ich schnappe mir also aus dem vielfältigen angebot die preisgünstigsten modelle raus. schließlich bin ich ein "infoshopper", auch erst letztens gelernt, und habe mich vorab im "netz" informiert. die premiummarke okano war online natürlich nicht mit im aufgebot. sei’s drum. die liga stimmt, ein blick auf die rückseite verrät, die nehmen sich alle nichts was die technischen details angeht, auch nicht für den doppelten preis.

besagtes Stereo - Headset geschnappt und zum nächsten verkäufer gerannt, man kann sich ja mal absichern.

"ich bin mir bewusst, dass ich hier die unterste preisklasse gegriffen habe und keine spitzenqualität erwarten kann, aber sagen sie die qualität ist ok oder kann ich es gleich hier lassen?"

"ich hatte schon mehrere kunden, die das produkt gekauft haben und sehr zufrieden damit waren, das ist schon gut."

headset

pic © pixelio

ein satz, dessen schmelz man sich auf der zunge zergehen lassen muss. [wer jetzt aber anmerkt, der würde doch nicht sagen, dass sie da mist verkaufen, doch, auch das habe ich schon erlebt, mit aussagen wie, ich weiss auch nicht warum wir das noch im programm haben.] zu den fakten: wir sprechen hier von einem headset im wert von 6,99eur. worauf basiert diese aussage? sind kunden nach dem kauf zurück gekommen und haben gesagt, das headset hier, ne, super gerät, für den preis, TOP!

oder aber ist die aussage darauf gestützt, dass noch kein kunde wutentbrannt zurück gekommen ist und ihm das gerät auf den ladentisch geknallt hat, weil man selbst für 6,99eur mehr erwartet hatte. ich muss sagen, ich weiss es nicht. aber zweiteres szenario scheint mir wahrscheinlicher. da es aber 20:30h war, ich von der arbeit kam und er wohl nur noch eine halbe stunde zu arbeiten hatte, habe ich mir meine frage gespart. dabei kommt auch eher selten etwas positives bei rum. wir werden sehen, was die kommunikative zukunft bringt.

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Jan 22 2009

Interior crocodile alligator, I drive a Chevrolet movie theater.

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ich bin erst gestern dank rocketboom darauf aufmerksam geworden, obwohl es schon ein paar tage alt ist. und wer nicht durch meinen großartigen tweet darauf aufmerksam gemacht wurde, hier also die ganze packung. mit mp3. #yeah. in diesem sinne:

INTERIOR CROCODILE ALLIGATOR, I DRIVE A CHEVROLET MOVIE THEATER.

und jetzt alle!

Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.
Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.
Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.
Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.
Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.
Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.
Interior crocodile alligator
I drive a Chevrolet movie theater.

directcrocodile

ytmnd

Know Your Meme

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Dez 16 2008

Die Geschichte meines ersten Handys

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Description: The Nokia 8210 (displaying the 'm...

Image via Wikipedia

hatte ich letztens noch behauptet, in diesjährigen online adventskalendern würden keine tollen gadgets geboten, kommt nun stylespion mit einem sehr ordentlichen present um die ecke. das objekt der begierde ist ein Sony Ericsson C905 Cyber-shot™. als "trostpreis" winken kabellose lautsprecher selbigen herstellers, die sicher auch nicht zu verachten sind. daher soll nun also die geschichte meines ersten handys folgen.

 

ich brauchte lange kein handy. sehr lange nicht. also war ich auch nicht bereit dafür geld auszugeben. ich hatte noch kein handy als die meisten anderen schon ihr drittes model ihr eigen nannten. ganz früher waren leute mit handy vor allem wichtig. dann waren alle mit handy cool. (die leute, sagen wir mal es waren ungefähr fünf, die einen scall besaßen, waren es dann nicht mehr. vielleicht waren es aber auch die ersten, die ein handy hatten.) heute sind leute mit handy in erster linie nervig. die anderen haben einfach eins.

in weiser voraussicht, dass mein vater eines tages sagen würde: "mein sohn, dies wird einmal dir gehören." empfahl ich ihm zum kauf des Nokia 8210, in blau. klein, schlank, leicht, alles drin was man brauchte. ein wahrer handschmeichler, der design und funktionalität vereint und in sachen größe neue maßstäbe setzte. ich war geduldig. es gingen ein paar jahre ins land und dann kam der tag an dem ich auch eventuell ein handy gebrauchen konnte, die vertragsverlängerung bei meinem vater fällig wurde und somit auch ein neues handy in aussicht stand. so erhielt also auch ich, der immer noch keines wirklich brauchte, but nice to have, mein erstes handy. bis auf einen kleinen kratzer an der unteren kante war mein handy in tadellosem zustand, was sicher der geringen nutzung des vorbesitzers zuzuschreiben war. das herumtragen in der hosentasche kommt dem display nicht wirklich zu gute und so machte sich auch bald bei mir der schwachpunkt des handys bemerkbar: das display. manchmal stand es kopf, manchmal bestand es nur aus hieroglyphen und manchmal war nicht viel mehr als ein strich zu sehen. das handy war alt. but classics run never out of style. was tun? das innenleben tauschen. das model war einst beliebt und im freundeskreis liessen sich gleich noch zwei geräte auftreiben, die längst ausgemustert waren. mein blaues "Xpress-on cover" und der akku-deckel waren noch in gutem zustand, ebenso der akku. somit habe ich also diese teile behalten. auch das zweite modell sollte bald dem displaytod zum opfer fallen. also musste ich es ein weiteres mal das innenleben austauschen. von aussen aber nach wie vor das alte.

mein kommunikationsverhalten hat sich wenig geändert. sms schreibe ich heute noch nahezu im gleichen tempo wie am ersten tag. telefonieren ist somit das mittel der wahl. ohne armbanduhr wird nicht das haus verlassen und termine habe ich kopf. da auch der akku noch der alte ist, hängt es wann immer möglich am strom. eine art altersteilzeit gönne ich ihm. hatte ich zu beginn meiner handykarriere eine prepaid karte, wurde diese inzwischen durch eine günstigere karte ersetzt. grundgebühr oder mindestumsatz habe ich bis heute nicht. aber immer noch mein Nokia 8210. mit monophonen klingeltönen, vibrationsalarm, T9, infrarotschnittstelle und ein display im "angesagten black-green retro-design". und auch die wohl wichtigste funktion geht noch immer: connecting people. dennoch würde ich mich freuen, es bald in den ruhestand entlassen zu können. fortan den aktuellen standort angezeigt bekommen, anstatt danach zu fragen. einen moment festhalten können, anstatt zu sagen, ach hätte ich doch eine kamera dabei. das netzteil auch mal zu hause lassen können über das wochenende. und einfach mal sagen: I (heart) …

zum glück sollte nicht "meine erste digitalkamera" im fokus stehen (pun intended). dieses bis dato traurige kapitel heben wir uns für ein anderes türchen auf.

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Dez 09 2008

Im Dezember sind alle Katzen grau

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die letzten tage waren voll mit neuen eindrücken. fast ausschließlich positive. trotz anfänglicher schwierigkeiten hat die planung genau so hingehauen, wie ich sie mir in meinen kühnsten träumen vorgestellt hatte. es gäbe eine menge zu erzählen. gäbe. die internetaktivitäten der letzten tage beschränkten sich dabei auf einmal pro tag emails überprüfen, google maps und die fahrplanauskunft. das war natürlich auch den fehlenden bookmarks geschuldet. was mich dann immer wieder über einen netzseitigen dienst nachdenken lässt, um es dann doch wieder zu verwerfen. aber auch für feeds war keine zeit. und es geht auch. das stelle ich immer wieder fest und werde auch nicht müde es zu erwähnen. aber es geht auch mit. ich habe sämtliche feeds gelesen, die sich über die tage angesammelt haben. nichts von alledem halte ich für wert es zu wiederholen oder hier vorzustellen. liegt es am dezember? haben die leute besserers zu tun? weihnachtsgeschäft? keine lust die besten kreativtexte um diese zeit zu schreiben oder zu veröffentlichen? im sommer ist aber auch nicht die beste zeit. oder habe ich da gar selbiges oder ähnliches geschrieben? dabei kann ich auch nicht sagen, dass es eine besinnliche zeit ist. ich habe in den städten nicht wirklich was von weihnachten gespürt. eher reiner konsum. die online adventskalender reissen mich dieses jahr auch nicht vom hocker. ich bin aber auch ein bisschen faul, daran teilzunehmen. wer noch einen tollen kennt, hier melden. ein ordentlicher gadget kalender fehlt. wirre gedanken. ich esse zu viel butter, zucker und mehl in letzter zeit. eine heisse schokolade oder einen kaffee des tages wäre jetzt auch ok. mir fehlt aber das fenster, in das ich mich setzen kann. mist.

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