Mai 14 2010
The Beauty of Eyjafjallajökull
sehr schönes video mit ebenso schöner musik von Jónsi. fullscreen und genießen.
Iceland, Eyjafjallajökull - May 1st and 2nd, 2010 from Sean Stiegemeier on Vimeo.
Mai 14 2010
sehr schönes video mit ebenso schöner musik von Jónsi. fullscreen und genießen.
Iceland, Eyjafjallajökull - May 1st and 2nd, 2010 from Sean Stiegemeier on Vimeo.
Dez 03 2009
Not In Portland macht es vor und ich mache es mit etwas verzögerung nach. nun also auch von mir noch ein tumblr: zwotens.tumblr.com, wie passend. warum? next years twitter, habe ich gehört, munkelt man, wer weiss das schon. ich glaube es liegt an meinem massiven output in letzter zeit, dass ich eine weitere plattform brauche. und es macht es kompliziert. eigentlich gar nicht. mal gucken, wie sich das entwickelt. noch jemand einen wave invite, hm?
Okt 06 2009
ein wirklich schöner halbstündiger film über freeriding, mit interviews hauptsächlich aus der sicht der kamerelaute. tolle bilder.
TEN ski snowboard film www.guidoperrini.com from guido perrini on Vimeo.
quote: “just another day at the office.”
beim sonnenuntergang auf einem zugeschneiten aktiven vulkan in südamerika.
Okt 01 2009
wer das bild gesehen hat, das letztens auf diversen seiten aufgetaucht ist und die unterschiede zwischen arial und helvetica verdeutlicht, für den dürfte es eine leichte übung sein, die 20 logos mit helvetica font zu bestimmen. wer cheaten möchte, der darf noch einmal bei NtnPrtlnd tumblr nachsehen. aber das gehört ohnehin in die dailys.
[iGNANT BLOG, auch empfehlenswert]
Sep 25 2009
Aug 04 2009
dieses wort habe ich vor ein paar monaten aufgeschnappt. in berlin, alter (s.u.)! ich saß bei dem teuersten und süßesten eis (Häagen-Dazs), was ich bis dato gegessen habe. das eis war zwar unglaublich lecker, danach dachte ich allerdings, ich müsse mir zusätzliches insulin spritzen, um den berg an zucker bewältigen zu können. unglaubliches gemisch. aber durchaus lecker. während ich also in der sonne saß und einen vierstelligen kalorienbetrag in mich rein schaufelte, gehen zwei junge frauen mit einkaufstaschen an meinem gelage vorbei und ich vernehme diesen ausdruck. gehirnmäßig. im kontext:
Ich möchte heute auch noch was gehirnmäßiges machen, weist’de.
ich gehe stark davon aus, dass es dieser sprech ausdruck war, der es mir hat kalt den rücken hinunter laufen lassen und nicht mein nahezu zehn euro eisbecher.
ich kann der dame nur dringend empfehlen, auch mal wieder etwas gehirnmäßiges zu unternehmen. auch wenn die sonne scheint. auch wenn shopping eher “ihr ding” ist.
ich habe heute in summe über elf stunden fachbezogen gelesen. dachte, da sind vielleicht ein paar zeilen schreiben auch angebracht. auch wenn sie nicht fachbezogen sind. passt doch irgendwie zum thema.
Jul 28 2009
muss man nicht verstehen, kann man aber. ich wollte es nur noch mal festhalten.
Jul 04 2009
southside 2009. nach einem festivallosen 2008, das gab es zuletzt 2001, endlich wieder gute live bands in entsprechendem ambiente genießen. nachdem das letzte festival 2007 camptechnisch einige unzufriedenheit hinterlies, war die motivation und das verlangen besonders hoch, dieses jahr ein echtes highlight werden zu lassen. und ich darf vorwegnehmen, das war es allemal! großes lob und dank noch mal an dieser stelle an alle, die dabei waren und mitlesen. sehr gute performance. es hat riesig spass gemacht.
los ging es traditionell am donnerstag. trotz ausreichend zeitpuffer in der planung, war diese bereits vor abfahrt nahzu hinfällig. zwei stunden später als geplant, konnten sich die sechs mannen dann von frankfurt aus in zwei voll gepackten autos auf die reise begeben. wer hätte gedacht, dass man für einen grill und bezahlbare kohle noch einmal einen umweg fahren muss? anyway, die stimmung war gut, das wetter auch, so sollte es bleiben.
die parksituation auf dem gelände am donnerstag noch sehr gut und den vorteil, zu einem camp dazustoßen zu können, sollte man nicht ausser acht lassen. beste lage, kurze wege, zu mindest zu den stages. drei bereits aufgebaute pavillions und ein camp mit bis zu 25 personen. #yeah. der rest des tages wurde selbstverständlich mit grillen verbracht und was so dazu gehört.
im zelt gefühte 35° C und erdachter sonnenschein lassen einen dann am morgen zu eher ungewöhnlichen zeiten aufstehen. der grill bereits angefacht, wurde ich zum brandmeister ernannt, während der rest vorräte holte. frisch gebrauter kaffee aus der erprobten kanne vom gaskocher in der linken, kühles aus der dose in der rechten, das grillgut am brutzeln und alle in freudiger erwartung um den dreifuß auf campingstühlen sitzend. so sollte ein festivalmorgen aussehen. wer schon mal ein festival mitgemacht hat weiss, wie die kommenden tage aussahen und wer der beschränkung auf das wesentliche nichts agbewinnen kann, der sollte es einfach einmal nachholen.
kommen wir also zu den bands.
Silversun Pickups. eine meiner favorites und wirklich das itüpfelchen, die festvialplanung weiter voran zu treiben. leider nur eine halbe stunde auftritt. die stimmung im zelt war sehr gut, der sound überraschend kraftvoll und klar. sie haben einen guten mix aus beiden alben gespielt und ich glaube sie haben sich auch über den regen zuspruch in der crowd gefreut. klasse auftritt, leider viel zu kurz, gerne wieder.
Fleet Foxes. als nächstes standen die Fleet Foxes auf dem programm, blue stage. nachdem sie ihren soundcheck teilwese (größtenteils?) selbst vorgenommen hatten, somit schon alle auf der bühne standen, ging es dann in einem fließenden übergang los. nach den motto, wir fangen dann jetzt einfach mal an. ich muss sagen, so ging nicht nur der anfang ein wenig unter, sondern ich hätte mir gewünscht, sie wären im zelt, der red stage aufgetreten. der funke wollte nicht so wirklich überspringen. die singles schien das publikum zu kennen, sonst war es eher ruhig. gefallen hat mir die tatsache, dass da vier männer einfach auch mal ohne große instrumentalische begleitung recht emotional gesungen haben. beachtenswert. sonst wirkten sie mir ihren karo-flanellhemden und den bärten, wie aus einer anderen zeit.
Fettes Brot. nur aus dem hintergrund und auch nur teilweise mitbekommen. werden die eigentlich von fred perry gesponsored? just a guess. ich würde mal sagen, stimmung für die massen. vielleicht nicht genug pegel gehabt.
Die Ärzte. meine aufmerksamkeit während des auftritts teilte sich die beste band der welt mit zwei weiblichen, nicht zu verachtenden tänzerinnen, der mülltonne, auf der diese standen und ein etwas orientierungsloser festivalbesucher aus den eigenen reihen, sowie das mal wieder völlig überlastete mobilfunknetz. sie sollen aber ganz gut gewesen sein, zu mindest laut zu diesem zeitpunkt nicht zu erreichenden, aber extra angereistem ärzte fan.
Nick Cave and The Bad Seeds. während westerland lief begaben wir uns dann wieder zur blue stage, um möglichst weit vorne zu sein, was auch gelang. ich muss sagen, für mich das highlight des festvials, vielleicht auch, weil ich nicht damit gerechnet hatte. dass herr cave eine echte rampensau sei war mir bekannt, die tracks, die ich bis dato kannte waren eher nicht so meins. aber die show und der sound waren einfach nur großartig. vom bass hatte der ganze körper was. ich weiss nicht, ob es daran lag, aber für zehn minuten wurde es ruhig, da die main PAs nach einem ausfall wieder neu gestartet werden mussten. der man im anzug mit leichtem schlag, hemd mit manschettenknöpfen und fast schulterlangem haar gab alles, inklusive airkicks und sprinteinlagen. “You are the man. No YOU are the man.” auch ein echtes highlight, Warren Ellis, der multi-instrumentalist in reihen der bad seeds. er erinnerte mich an eine mischung aus charles manson und john fruisciante und hat sich mächtig ins zeug gelegt. klasse.
zweiter tag. ich musste gerade erst einmal überlegen, warum wir keine bands am nachmittag gesehen haben. ich glaube es war der tag der parkplatz-session. ich sage nur, campstimmung.
Eagles Of Death Metal. habe ich gesehen. war auch ganz nett. mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.
Disturbed. der alten zeiten wegen habe ich mich in das getümmel der gefühlten siebzehnjährigen gestellt. es war in etwa genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. nicht dass ich große moschpitt erfahrung hätte, aber es waren die größten leeren kreise die ich je gesehen habe. alles wich blitzartig zur seite und rießige freie flächen warteten auf die massen, die da kommen sollten. gefühlt würde ich sagen, hätten die sich schneller füllen sollen. um zu helfen, bin ich dann auch mal mit eingesprungen. inklusive wall of death. eine halbe stunde hat dann aber auch gereicht, schliesslich musste ich mal wieder stage wechseln.
Kings Of Leon. zweite mal Kings Of Leon. diesmal im dunkeln und mit lightshow, die mir ganz gut gefallen hat. mir gefallen sie nach wie vor, auch wenn sie “mainstream” geworden sind und sich textlich sicher hochwertiges material schreiben lässt. der wandel vom southern rock mit karohemden und langen bärten (das hatten wir doch schon mal) zu tighten jeans und komischen frisuren ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber ich will mir die herren ja anhören und nicht unbedingt sehen. closer fand ich richtig gut, in abstimmung mit der lightshow. sex on fire kannte dann wohl wirklich jeder. zu recht. letzte viertel stunde war mal wieder stage wechsel angesagt.
Nine Inch Nails. denn endlich sollte ich auch mal in den genuss kommen, trent reznor und seine mannen live zu erleben. tolle videowall KOL, aber herr reznor hat dann mit den ersten drei tracks einfach mal die hütte abgerissen. #yeah. eher minimalistisch gehaltene LED lights, aber bei weitem nicht langweilig. egal ob lederjacke oder black hoody, #awesome. wie erwartet waren hier eher die kopfnicker zu hause, als extatische tänzer, egal, war ohnehin spät. bite the hands that feed, zum abschluss hurt, only hat mir gefehlt, sonst klasse. keine zugabe, whatever, nach hurt kann man mit gutem gefühl nach hause gehen.
dritter tag. am sonntag waren wir dann doch wieder etwas früher auf dem gelände anzutreffen. nach drei tagen regen hatte man sich dazu entschlossen, stroh vor die blue stage zu kippen. keine schlechte entscheidung, die leute konnten sich hinlümmeln und gegenseitig bewerfen, geht besser als mit rindenmulch, wie vor zwei jahren.
Blood Red Shoes. es war zwar recht früh und hell, aber die beiden haben gut stimmung gemacht. steven ansell hat mächtig gas gegeben an den drumms, hat mir gefallen, im gegensatz zu den blondierten haaren, aber es geht um die musik, wie bereits bemerkt. die leute sind mitgegangen, guter auftritt für die uhrzeit.
Pixies. sagenhafte zehn minuten Pixies habe ich gesehen. zweite festival, bei dem ich bei ihrem auftritt unfreiwillig gegangen bin. dabei würde ich sie gerne mal richtig live sehen, und nicht nur aus der letzten reihe. aber die red stage verlangte ungeteilte aufmerksamkeit.
Lykke Li. großartiger auftritt. genau die richtige bühne. ich kann hier getrost auf den post von Not In Portland verweisen, inklusive klatschen, sogar über dem kopf, und wohoo brüllen, ich war dabei. ich hatte hohe erwartungen an den auftritt, war ich doch außergewöhnliche performance und eigenwillige tanzschritte von zahlreichen videos gewohnt. ich sollte nicht enttäuscht werden. schwarze leggins, schwarzes was-auch-immer-oberteil mit schwarzer federboa(?). #yeah dance, dance, dance. selten so mitgegangen.
Faith No More. diesen auftritt habe ich mehr oder weniger nur noch mitgenommen, letzte band, name natürlich bekannt, musikalisch eher weniger bis auf ein paar standards. daher eher emotionslos bis nüchtern stand ich dem ganzen auftritt gegenüber. den fans scheint es gefallen zu haben. das ist die hauptsache.
man kann sicherlich mehr auftritte auf einem festival mitnehmen, geplant waren meinerseits auf jeden fall ein paar mehr, aber ich habe nicht das gefühl etwas verpasst zu haben, dafür hatten wir einfach zu viel spass. das erste mal den montag danach erlebt. rocketboom zuschauern dürften die beiträge und bilder von Ruud Elmendorp bekannt sein. so in etwa, etwas kühler. unwirklich, bizarr, totale zerstörung mit gewisser faszination.
emotional höchst zufrieden, körperlich am ende, ohne viel kaffee hätte es auch der pflichtbewusste fahrer nicht geschafft.
ein paar stats zum abschluss:
pfandquote: 73,3 %
rentnerquote um 11 h auf den straßen tuttlingens: 90 % (gefühlt)
durchfahrt durch tuttlingen am montag gegen 11 h: 60 min
maximales fassungsvermögen der harnblase: 900 - 1500 ml
eintritt starken harndrangs bei männern: 350 - 750 ml
vorübergehender IQ des leiters der straßenmeisterei, bei der planung, die fahrbahnmarkierung auf den montag nach dem festival zu legen: < 80 (gefühlt)
längste verbrachte zeit am stück in gummistiefeln: 18 h
warme dusche um 3 h: priceless
5 tage festivalstimmung: priceless
note: tolle bilder vom festival gibt es bei stylespion .
Mai 27 2009